Forschung für die Praxis: Die Fraunhofer-Gesellschaft

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Forschung für die Praxis: Die Fraunhofer-Gesellschaft

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Forschung für die Praxis: Die Fraunhofer-Gesellschaft

Als Pionier der angewandten Forschung verhalf der Physiker und Astronom, Erfinder und Unternehmer Joseph Fraunhofer (1787-1826) der Optik im 19. Jahrhundert zu bahnbrechenden Fortschritten. Seinen Namen trägt heute die Fraunhofer-Gesellschaft, deren Tätigkeit sich nach seinem Vorbild auf die technische Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse konzentriert. Die 1949 gegründete Gesellschaft (mit Sitz in München) versteht sich als Dienstleistungsunternehmen für angewandte Forschung und Entwicklung. Sie unterhält in Deutschland mehr als 80 Forschungseinrichtungen, davon 60 Fraunhofer-Institute. Darüber hinaus ist sie mit Niederlassungen im benachbarten europäischen Ausland, in den USA und in Asien aktiv.

Die Fraunhofer-Gesellschaft erbringt ihre Leistungen überwiegend im Rahmen der Auftragsforschung für Unternehmen der Wirtschaft oder öffentliche Auftraggeber. Ihre Finanzierung stützt sich auf eine von Bund und Ländern gemeinsam getragene Grundförderung; rund zwei Drittel ihres Budgets (2010: rund 1,66 Mrd €) erwirtschaftet sie aber aus Aufträgen der Industrie und öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Ende 2010 beschäftigte sie mehr als 18000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das wissenschaftlich-technische Spektrum der Fraunhofer-Gesellschaft reicht von der Mikroelektronik und der Informations- und Kommunikationstechnik über die Werkstofftechnik, die Oberflächentechnik und die Produktionstechnik bis zu den „Life Sciences“ (Biomedizin, Bioverfahrenstechnik, Molekularbiologie usw.). Hinzu kommt die Verteidigungs- und Sicherheitsforschung. Auf diesen Forschungsfeldern sind jeweils mehrere Fraunhofer-Institute zu einem Verbund vernetzt, um so in enger Kooperation miteinander neue technologische Trends aufspüren und in ihre strategische Planung aufnehmen zu können und um ihre Stärken zu bündeln und gemeinsam zu vermarkten.

Hauptziel der Fraunhofer-Gesellschaft ist es, technologische Innovationen anzustoßen und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen von dieser Seite her zu stärken. Dazu trägt sie auf mehreren Ebenen bei: • Durch Vorlaufforschung auf zukunftsträchtigen Gebieten, • durch die gezielte Entwicklung und Verbesserung von Produkten und Verfahren und • auf dem Weg der Durchsetzung und Optimierung bereits vorhandener Techniken, Verfahren und Produkte. Vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen ohne eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung sind die Fraunhofer-Institute damit eine wichtige Quelle für innovatives Produkt- und Verfahrens-Know-how.

Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
Ausgabe: 10/2011
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